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Filariose

Die Herzwurmerkrankung (Filariose)ist eine schwere Krankheit bei Hunden und wird durch Parasiten ausgelöst. Der Herzwurm ist nur schwer zu behandeln und verläuft oftmals tödlich. Die Erkrankung kommt vorwiegend in Nordamerika und in den Mittelmeerländern wie Spanien, Griechenland, Portugal, Südfrankreich und den Kanarischen Inseln vor.

Die Erreger der Dirofilariose werden als Dirofilaria immitis bezeichnet. Sie werden durch etwa 70 Stechmückenarten übertragen, beim Saugakt übertragen die Mücken die Larven auf den Hund.

Letzte Aktualisierung am 23.11.2017 um 14:05 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

In der Unterhaut des Hundes entwickeln sich die Larven weiter und wandern dann nach etwa drei bis vier Monaten über die Muskulatur in die Blutgefäße der Tiere. Erwachsene Fadenwürmer können eine Länge von 15-35 Zentimeter erreichen. Eine Larve braucht etwa sechs Monate, um in die Lungenarterie zu wandern. Ein Hund kann von einem, oder auch von hunderten erwachsenen Fadenwürmern befallen sein.

Die Filarienkrankheit verursacht schwere Schäden in den Arterien der Lunge. Aber auch Herz, Leber und Nieren können angegriffen werden. Ein Großteil des Schadens ist bereits entstanden, wenn die ersten Symptome auftreten. Bereits zu diesem Zeitpunkt, ist die Krankheit schwer zu heilen. Infizierte Hunde leiden unter einer verminderten Leistungsfähigkeit und ermüden schnell. Durch die Fadenwürmer wird das Herz geschwächt. Atemnot, Husten und die Bildung von Ödemen sind die Folge.

Filariose – Behandlung kann problematisch sein

Der Nachweis der Fadenwürmer kann durch eine Blutprobe erfolgen. Die Behandlung der Fadenwürmer kann sich unter Umständen als problematisch erweisen, da die Medikamente schwere Nebenwirkungen haben. Die Behandlung erfolgt über eine Infusionstherapie, bei der der Hund mehrere Tage in einer Tierklinik verweilen muss.

Bei der Abtötung der erwachsenen Fadenwürmer besteht die Gefahr einer Thrombose. Bei einem massiven Wurmbefall hilft nur noch eine Operation, bei der die Würmer während einer offenen Herzoperation mechanisch entfernt werden.

Als Schutzmaßnahme stehen Kautabletten für den Hund im Handel zur Verfügung. So lange der Hund sich in einem Risikogebiet aufhält, muss er einmal im Monat mit einer solchen Tablette versorgt werden. Vorsichtshalber sollte einmal jährlich eine Blutuntersuchung erfolgen, um auszuschließen, dass sich der Hund nicht trotzdem mit dem Herzwurm infiziert hat.