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Japanische Enzephalitis Beschreibung

Die Japanische Enzephalitis ist eine virale Infektionskrankheit, die vor allem in Ost- und Südostasien vorkommt. Sie wird durch das Japan B-Enzephalitis-Virus, einem Arbovirus der Gattung Flaviviren aus der Familie der Togaviren, ausgelöst.

Japanische Enzephalitis

Japanische Enzephalitis

Die Erkrankung wird durch Mücken der Gattungen Culex und Aedes übertragen. Zu den hauptsächlichen Überträgern zählen Culex tritaeniorhynchus, Culex fuscocephala und Culex annulus. Regelmäßig zur Monsun-Zeit treten in Südostasien Epidemien auf, die zahlreiche Opfer fordern, da es in dem Gebiet kein effektives Impfprogramm gibt.
Die Erreger befallen das zentrale Nervensystem, vor allem aber das Gehirngewebe.

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Es beginnt mit Fieber und Kopfschmerz

Ein leichter Verlauf der Erkrankung zeichnet sich aus durch Fieber, Kopfschmerzen und einer Nackensteifigkeit. Diese Symptome klingen in der Regel nach ein bis zwei Wochen von allein wieder ab. Schwere Verläufe treten häufig im Kleinkindalter und bei älteren Menschen auf. Hier kommt es zu neurologischen Schäden wie Lähmungen und Krampfanfällen, die in 30% der Fälle tödlich enden. In der Zeit zwischen Juni und September finden die meisten Übertragungen statt. Jährlich werden weltweit 35.000 bis 50.000 Fälle der Erkrankung registriert, wobei die Dunkelziffer wesentlich höher liegen dürfte. Für etwa 10.000 Patienten endet die Erkrankung jedes Jahr tödlich.

Das Infektionsrisiko in den bekannten Touristengebieten ist relativ gering, ein hohes Risiko besteht in ländlichen Gegenden, vorwiegend am Ende der Regenzeit.

Japanische Enzephalitis Ursachen

Die Japanische Enzephalitis wird durch das Japan B-Enzephalitis-Virus ausgelöst. Von dem Virus existieren mehrere Subtypen, von denen bis heute jedoch nur zwei identifiziert wurden. Das Virus wird über Mücken der Gattung Culex und Aedes übertragen. Die Japanische Enzephalitis ist eine Zoonose, eine Infektionskrankheit, die von Tieren auf Menschen und von Menschen auf Tiere übertragen wird. Als Erreger-Reservoir dienen vor allem wild lebende Vögel, Reptilien und Fledermäuse, die an dem Virus jedoch nicht erkranken. Zwischenwirte für die Infektion des Menschen sind meist Schweine und Pferde. Die Mücken infizieren sich mit dem Virus während einer Blutmahlzeit an einem Tier und sind so in der Lage, Menschen beim nächsten Stich zu infizieren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Japanische Enzephalitis Symptome

Bei gesunden, jungen Erwachsenen verläuft die Japanische Enzephalitis zu 95% ohne Symptome. Nur wenige, junge Menschen leiden unter leichten Kopfschmerzen mit leichtem Fieber. Diese Beschwerden gehen von alleine zurück, ohne Schäden zu hinterlassen.

Die besonders schweren Krankheitsverläufe treten bei Kindern unter fünfzehn Jahren und älteren Menschen auf. Sie leiden unter grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sowie Nackensteifigkeit. Innerhalb der ersten Krankheitstage kann sich der körperliche Zustand durch einen erneuten Fieberanstieg und Benommenheit verschlechtern. Hinzu kommen neurologische Ausfälle wie Lähmungserscheinungen und gestörte Reflexe. Bei besonders schweren Verläufen sterben die Patienten innerhalb der ersten Woche an unbeherrschbarem Fieber. Bei 40% aller Patienten, die einen schweren Verlauf überleben, bleiben oftmals schwere Schäden zurück. Lähmungen, Krampfanfälle, Gangstörungen, aber auch geistige Behinderungen, können die Folge sein.

Diagnose

Die Sicherstellung der Japanischen Enzephalitis kann durch den Virennachweis in der Hirnflüssigkeit (Liquor) erfolgen. Auch ein spezifischer Antikörper-Test im Blut ist möglich. Die Antikörper-Untersuchung kann ab dem achten Krankheitstag durchgeführt werden. Wird auf die Antikörperuntersuchung verzichtet, besteht die Möglichkeit, dass die Japanische Enzephalitis mit einer anderen schweren Hirnhaut- oder Hirnentzündung verwechselt wird.

Japanische Enzephalitis Therapie

Es gibt weder eine medikamentöse Behandlung von Flaviviren, als auch direkt gegen die Symptome der Japanischen Enzephalitis. Die Therapie beschränkt sich auf symptomatische Maßnahmen wie Bettruhe. Außerdem sollte eine schmerzstillende, fiebersenkende sowie beruhigende Medikation erfolgen.
Patienten, die unter einem schweren Verlauf leiden, sollten unbedingt intensiv-medizinisch im Krankenhaus überwacht und betreut werden.

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Verlauf

Bei einem Viertel aller Patienten, die unter einer Japanischen Enzephalitis gelitten haben, kommt es zu bleibenden neurologischen Schäden. Diese äußern sich in Krampfanfällen, Lähmungen, Gangstörungen, Verhaltensstörungen bis hin zu geistigen Behinderungen.

Bei Patienten, die das hohe Fieber überstanden haben, kann die Genesungsphase bis zu zwei Monaten anhalten.

Der Verlauf der Erkrankung hängt immer vom Alter des Patienten, sowie vom gesamten Krankheitsverlauf ab. Insgesamt gehört die Erkrankung jedoch zu den schwer verlaufenden Krankheiten, die eine hohe Sterblichkeitsrate aufweisen. Sind Gehirn und Nerven betroffen, kann man von einer Sterberate von 30% ausgehen.

Vorbeugen

Um sich vor einer Japanischen Enzephalitis zu schützen, sollten sich Reisende, die sich länger als vier Wochen in ländlichen Regionen der Risikogebiete aufhalten, impfen lassen.
Es gibt einen Impfstoff, der einen 90% igen Schutz bietet. Dieser Impfstoff wird nur in wenigen Ländern hergestellt, ist aber in Deutschland nicht zugelassen. Er kann allerdings in internationalen Apotheken bestellt werden. Die Impfung besteht aus drei aufeinander folgenden Injektionen. Eine Woche nach der ersten Impfung erfolgt die zweite. Die dritte Impfung erfolgt vier Wochen nach der ersten. Die Impfung wird vor allem Kindern über einem Jahr empfohlen. Schwangere oder stillende Frauen sollten auf eine Impfung verzichten.

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Außerdem sollte intensiv auf einen Schutz vor Mückenstichen geachtet werden.
Hierfür sind Mückengitter in den Fenstern, Moskitonetze über dem Bett sowie körperbedeckende Kleider am Besten geeignet. Helle Kleidung ist hier angebracht, da Mücken sich lieber auf dunklen Untergründen niederlassen. Auch Klimaanlagen bieten Schutz vor Stichen, da Mücken kühle Räume meiden. Auch sollten mückenabweisende Mittel im Bereich des Gesichtes, des Halses und des Nackens aufgetragen werden.
Da Mücken gerne im Bereich der Fußgelenke stechen, sollte dieser Bereich intensiv eingerieben werden.