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Anopheles Mücke – die Malariamücke

Die Anopheles Mücke gehört zur Klasse der Insekten, zur Überordnung der Neuflügler, zur Ordnung der Zweiflügler, zur Unterordnung der Mücken, zur Familie der Stechmücken, zur Gattung Anopheles.

Anopheles Malaria Mücke

Eine der weltweit gefährlichsten Krankheiten, die Malaria, wird von Mücken übertragen. Besonders zu erwähnen ist hier die Anopheles-Mücke. Von den weltweit verbreiteten etwa 420 Arten sind ungefähr 40 Arten in der Lage, Malaria zu übertragen. Grundsätzlich ernähren sich Männchen und Weibchen der Anopheles-Mücke (Malariamücken – Anopheles)  von Pflanzensäften. Um sich jedoch fortpflanzen zu können, benötigen die Weibchen der Anopheles-Mücke mindestens eine menschliche oder tierische Blutmahlzeit. Hierbei ist jedoch festzuhalten, dass nicht alle Mücken der Gattung Anopheles den Menschen als Nahrungsquelle wählen. Viele Mücken dieser Art bevorzugen Vieh und Haustiere und einige wenige Arten verschmähen den Menschen als Nahrungsquelle gänzlich. Wenn eine Mücke einen Menschen sticht, um ihre Nahrung aufzunehmen, spritzt sie durch ihren Saugrüssel ein Drüsensekret in ihr Opfer. Dieses Sekret dient dazu, die Blutgerinnung während der Nahrungsaufnahme zu verhindern und verstärkt gleichzeitig den Blutfluss zur Einstichstelle. In dem Speichel der Mücke können verschiedene Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder andere Parasiten enthalten sein, die die Mücke bei einer vorhergegangenen Nahrungsaufnahme von einem infizierten Opfer mit dem Blut aufgenommen hat. Es gibt zwei Wege, wie die Mücken den Malariavirus verbreiten. Die erste und seltenere Variante ist, wenn die Mücke an einem infizierten Opfer gesaugt hat und gestört wurde, kann es passieren, dass diese sich zeitnah auf einem anderen Opfer niederlässt. In diesem Fall kann es passieren, dass der Saugrüssel der Mücke noch mit dem infizierten Blut behaftet ist. Bei einem Stich gelangt dieses Blut nun in den Blutkreislauf des zweiten Nahrungsspenders und infiziert diesen.

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Der weitaus häufigere Infektionsweg ist folgender. Die Anopheles-Mücke nimmt bei einer Blutmahlzeit infiziertes Blut von einem Erkranken in sich auf. Die Krankheitserreger überleben nicht nur in der Mücke (Malariamücken – Anopheles), sondern vermehren sich in ihr und wandeln sich. In diesem Fall dient die Mücke als Wirt oder Zwischenwirt und infiziert bei ihrer nächsten Mahlzeit, in der oben beschriebenen Weise, ihr nächstes Opfer.

Malariamücke – Anopheles gibt es auf allen Kontinenten

Die Anopheles-Mücke ist auf allen Kontinenten dieser Erde verbreitet. Sie ist zu erkennen an der speziellen Form und Gestalt ihres Rückenschildchens. Es ist gleichmäßig rund und mit einer Reihe durchgehender Borsten versehen. Die Weibchen dieser Mückenart sind an ihrem langen Tastern zu erkennen.

Um sich fortpflanzen zu können, benötigen Anopheles-Mücken in der Regel stehende Gewässer. Die Größe der Wasserfläche ist dabei unerheblich. Es genügen kleine Tümpel, Wasserlachen aber auch Regenwasser, das sich an einer Stelle des Daches sammelt. Wichtig ist lediglich, dass sich während der fünf bis 14- tägigen Entwicklungszyklen der Larven, immer Wasser an der betreffenden Stelle befindet. Die Mücke bevorzugt jedoch nur klare Wasseransammlungen. In diese Wasserlachen werden 50 bis 200 kleine und schwarze Eier von der Mücke gelegt. Durch Schwimmkörper, die sich an den Eiern befinden, wird ein Absinken auf den Grund und damit ein Sauerstoffmangel für die Larven verhindert. Abhängig von der Umgebungstemperatur schlüpfen in einer Zeitspanne von zwei Tagen bis drei Wochen die Larven aus den Eiern. Sollte das Gewässer in der Zwischenzeit austrocknen, sterben die Larven ab.

Malariamücken – Anopheles schwimmen an der Wasseroberfläche

Im Gegensatz zu anderen Mückenlarven, verfügt der Nachwuchs der Anopheles-Mücke (Malariamücken – Anopheles) nicht über ein Atemrohr. Sie beziehen den benötigten Sauerstoff durch eine Atemöffnung, die sich im achten Segment ihres Körpers befindet. Die Larven der Anopheles lassen sich von den Larven anderer Mücken dadurch unterscheiden, dass sie ausgestattet mit wasserabstoßenden Haaren, parallel zur Wasseroberfläche schwimmen und nicht senkrecht. Ebenso haben sie, im Gegensatz zu anderen Mückenlarven keine Beine. Besteht Gefahr für die Mückenlarven, tauchen diese auf den Grund des Gewässers ab, müssen jedoch nach einiger Zeit zum Atemschöpfen wieder an die Wasseroberfläche zurückkehren.

Die Larven ernähren sich von Mikroorganismen und Algen, die sie aus dem Wasser heraus filtern. Sie sind in der Lage, ihren Kopf um 180° zu drehen, um auch Nahrungspartikel von der Wasseroberfläche aufnehmen zu können. Nach vier Häutungen verwandelt sich die Larve in eine Puppe und nach einigen Tagen ist die Verwandlung in einen neuen Moskito abgeschlossen.

Schon 2 bis 3 Tage nach dem Schlüpfen sucht sich das Anopheles-Weibchen, in der Regel in den frühen Morgenstunden oder in der Nacht, eine menschliche oder tierische Quelle für ihre nächste Blutmahlzeit, um mit dem aufgenommenen Protein die Eientwicklung in Gang setzen zu können. Schon nach zwei oder drei Tagen werden die Eier gelegt und der Entwicklungszyklus beginnt von vorn.